Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.
Johannes 15,20

Es gibt keinen größeren Beweis dafür, dass Satan am Werk ist, als dass diejenigen, die behaupten, zum Dienst für Gott geheiligt zu sein, ihre Mitmenschen verfolgen, weil sie nicht an dieselbe Lehre glauben, an die sie selbst glauben. Sie werden gegen Gottes Volk wüten und das, von dem sie wissen, dass es unwahr ist, für wahr erklären. So zeigen sie, dass sie von dem beeinflusst werden, der ein Verkläger der Brüder und ein Mörder der Heiligen Gottes ist. Aber wenn Gott es zulässt, dass Tyrannen mit uns das tun, was die Priester mit Seinem Sohn getan haben, sollen wir unseren Glauben dann aufgeben und ins Verderben zurückkehren? Es liegt nicht daran, dass Gott sich nicht um uns kümmert, dass Er diese Dinge zulässt, denn Er erklärt: „Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Getreuen.“ (Psalm 116,15)

Mit Satan an der Spitze, der ihnen seinen Geist einflößt, mögen die Menschen das Volk Gottes bedrängen, sie mögen dem Körper Schmerzen zufügen, sie mögen ihnen das zeitliche Leben nehmen, aber sie können das Leben, das in Christus verborgen ist, nicht antasten. Wir sind nicht unser Eigentum. Leib und Seele wurden teuer erkauft, am Kreuz von Golgatha. Und wir sollten uns daran erinnern, dass wir in der Hand dessen sind, der uns geschaffen hat. Was auch immer Satan bösen Menschen einflüstern mag, wir dürfen in der Gewissheit ruhen, dass wir unter dem Schutz Gottes stehen und dass Er uns durch Seinen Geist stärken wird, um standhaft zu bleiben. …

Bald wird die Zeit kommen, in der der Herr sagen wird: „So geh nun, mein Volk, in deine Kammern und schließe die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergegangen ist! Denn siehe, der HERR wird von seinem Ort ausgehen, um die Bosheit der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen; und die Erde wird das auf ihr vergossene Blut offenbaren und die auf ihr Erschlagenen nicht länger verbergen.“ (Jesaja 26,20-21)

Wer Gott liebt, braucht sich nicht zu wundern, wenn diejenigen, die sich als Christen ausgeben, von Hass erfüllt sind, weil sie das Gewissen des Volkes Gottes nicht bezwingen können. In nicht allzu langer Zeit werden sie vor dem Richter der ganzen Erde stehen, um Rechenschaft abzulegen für das Leid, das sie den Körpern und Seelen der Erben Gottes zugefügt haben. — The Review and Herald, 28. Dezember 1897

[Die Andacht stammt aus dem Buch This Day With God von Ellen White, Tag 28. Dezember]

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