Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Johannes 17,3

Gott zu begreifen und sich an Ihm zu erfreuen, ist die höchste Ausübung menschlicher Leistungen. Dies kann nur erreicht werden, wenn unsere Zuneigung durch die Gnade Christi geheiligt und veredelt wird … In Christus war der Glanz der Herrlichkeit Seines Vaters, das ausdrückliche Ebenbild Seiner Person. Unser Heiland sagte: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ (Johannes 14,9) In Christus ist das Leben der Seele. In der Hinwendung unseres Herzens zu Ihm, in unserem aufrichtigen, liebevollen Verlangen nach Seiner Vortrefflichkeit, in unserem eifrigen Erforschen Seiner Herrlichkeit finden wir Leben. In der Gemeinschaft mit Ihm nehmen wir das Brot des Lebens zu uns.

Wenn wir zulassen, dass zweitrangige Dinge unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dass wir Christus vergessen und uns von Ihm abwenden, um andere Gesellschaft zu pflegen, begeben wir uns auf einen Pfad, der uns von Gott und vom Himmel wegführt. Christus muss das zentrale Objekt unserer Zuneigung sein, und dann werden wir in Ihm leben, dann werden wir Seinen Geist haben …

Worin besteht der Glanz des Himmels? Worin wird das Glück der Erlösten bestehen? Christus ist alles in allem. Sie werden mit unaussprechlicher Begeisterung auf das Lamm Gottes blicken. Sie werden Ihren Gesang des dankerfüllten Lobes und der Anbetung demjenigen darbringen, den sie hier geliebt und angebetet haben. Das Lied, das sie auf Erden gelernt und zu singen begonnen haben. Sie haben gelernt, Jesus zu vertrauen, während sie ihren Charakter für den Himmel formten. Ihre Herzen waren hier auf Seinen Willen ausgerichtet. Ihre Freude in Christus wird im Verhältnis zu der Liebe und dem Vertrauen stehen, die sie hier in Ihn gesetzt haben. (The Review and Herald, 30. Mai 1882)

Es ist wichtig, dass unsere Gedanken sich stets mit Gott beschäftigen. Wir dürfen nicht aufhören, mit Ihm zu reden, wenn wir unterwegs sind, und wenn wir unsere Arbeit verrichten. Bei allen Vorhaben und Bestrebungen unseres Lebens sollten wir uns fragen: Was will der Herr, dass ich tue? Wie kann ich dem gefallen, der Sein Leben als Lösegeld für mich gab? So können wir mit Gott wandeln wie einst Henoch. Und möge unser Zeugnis das sein, das er erhielt, dass Gott Wohlgefallen an ihm hatte. (The Review and Herald, 30. Mai 1882)

[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 24. Februar]

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