Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!
Hebräer 3,13
Beachtet die Worte „Betrug der Sünde.“ Satan präsentiert seine Versuchungen immer unter dem Deckmantel des Guten. Achtet darauf ihnen nicht nachzugeben. Ein Vergehen gegen einfache Aufrichtigkeit bereitet den Weg für das zweite Vergehen, und das Unrecht wird wiederholt, bis das ungläubige Herz verhärtet und das Gewissen seine Empfindlichkeit verliert. (Manuscript 9, 1903)
Niemand sollte sich einbilden, dass er seine Jugendsünden einfach nach und nach ablegen kann. Das stimmt nicht. Jede Sünde, die gepflegt wird, schwächt den Charakter und stärkt die schlechte Gewohnheit. Körperliche, geistige und moralische Verderbtheit sind die Folge. Man kann zwar das Unrecht, das man getan hat, bereuen und sich auf den rechten Weg begeben, aber die Prägung des Verstandes und die Vertrautheit mit dem Bösen machen es einem schwer, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. Wo falsche Gewohnheiten entstanden sind, wird Satan immer wieder und wieder angreifen. (Manuscript 127, 1899
Viele … sehen Sünde als eine Kleinigkeit … Viele lassen sich von ihren eigenen Wünschen und Begierden leiten und folgen ihren Neigungen und kommen letztendlich zu dem Schluss, dass die Sünde in den Augen Gottes gar nicht so abstoßend, schrecklich und furchtbar ist. Eine Sünde, die nur klein erscheint, die von einem abgestumpften Gewissen als unbedeutend bezeichnet wird, ist in den Augen Gottes so schwerwiegend, dass nichts anderes als das Blut des Sohnes Gottes sie abwaschen kann. Diese Tatsache verdeutlicht die wahre Bedeutung der Sünde. Gott wird seine Herrlichkeit niemals trüben, um unseren Ideen und Ansichten entgegen zu kommen. Wir müssen zu Ihm kommen. Das Maß der Vortrefflichkeit Gottes entspricht der Abscheulichkeit der Sünde …
Gott ist an unserem wahren Glück interessiert. Wenn dem etwas im Wege steht, sorgt Er dafür, dass es zuerst entfernt wird. Er wird unsere Absichten und Erwartungen vereiteln und Enttäuschungen und Schwierigkeiten zulassen, damit wir uns selbst erkennen … Die Sünde ist die Ursache allen Leides. Wahres Glück und echten Seelenfrieden finden wir nur, wenn die Sünde ausgeräumt ist. Wenn wir wahren Frieden und wahres Glück erleben wollen, muss die Sünde beseitigt werden. (Brief 29, 1879)
[Die Andacht stammt aus dem Buch Our High Calling von Ellen White, Tag 16. März]
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