Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8,12

Der Herr Jesus nahm die Gestalt des sündigen Menschen an und kleidete Seine Göttlichkeit in Menschlichkeit. Aber Er war heilig, so wie Gott heilig ist. Wäre Er nicht makellos und unbefleckt von Sünde gewesen, hätte Er nicht der Retter der Menschheit sein können. Er war ein Sündenträger, der keine Versöhnung brauchte. Da Er mit Gott in Reinheit und Heiligkeit Seines Charakters eins war, konnte Er für die Sünden der ganzen Welt Versöhnung schaffen.

Christus ist das Licht der Welt. Durch Ihn erstrahlt Licht inmitten der moralischen Finsternis. Wäre Er nicht Licht, wäre die Dunkelheit nicht sichtbar, denn das Licht offenbart die Dunkelheit. Je heller das Licht, desto deutlicher der Kontrast zwischen Licht und Finsternis. Wird das Licht weggenommen, bleibt nur noch die Finsternis.

Christus hat unseren Standpunkt erklärt. „Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Er Selbst ist der leuchtende Morgenstern. Er ist die Sonne der Gerechtigkeit, der Glanz der Herrlichkeit Seines Vaters. Er ist „das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.“ (Kapitel 1,9) Als Arzt und Heiler ist Er gekommen, um das moralische Bild Gottes wiederherzustellen, das durch die Übertretung verloren gegangen war.

Wenn Christus durch den Glauben im Herzen wohnt, macht Er den, der Ihn liebt, ganz leuchtend im Herrn. Es ist wahr, dass viele, die behaupten, an die Wahrheit zu glauben, nur einen nominellen Glauben haben. Sie sind keine Täter des Wortes. Sie bekennen sich zum Glauben, aber ihr Bekenntnis wird sie nicht bekehren …

Wenn Christus im Herzen wohnt, ist Seine Gegenwart sichtbar. Gute und angenehme Worte und Taten offenbaren den Geist Christi. Die Sanftmut des Charakters kommt zum Vorschein. Es gibt keine wütende Leidenschaft, keine Starrköpfigkeit, keine bösen Anschuldigungen. Es ist kein Hass im Herzen, weil … Ideen und Methoden … von anderen nicht akzeptiert und geschätzt werden …

Wenn die Wahrheit das Leben bestimmt, gibt es Reinheit und Freiheit von Sünde. Die Herrlichkeit, die Fülle, die Vollkommenheit des Erlösungsplans wird im Leben erfüllt. Das Licht der Wahrheit erstrahlt im Tempel der Seele. Der Verstand erfasst Christus. — Manuscript 164, 14. Dezember 1898, „Be Ye Therefore Perfect, Even as Your Father Which Is in Heaven Is Perfect“

[Die Andacht stammt aus dem Buch This Day With God von Ellen White, Tag 14. Dezember]

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